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Tipps für die Erstellung und Bearbeitung der Planungsgrundlage

Wertvolle Tipps zur optimalen Planungsgrundlage, wichtige Hinweise und Best Practices

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Verfasst von Marietta Südkamp
Vor über einer Woche aktualisiert

Eine strukturierte und gut durchdachte Planungsgrundlage ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Ausbildungsplanung. Sie stellt sicher, dass alle relevanten Ausbildungsabschnitte optimal aufeinander abgestimmt sind und keine unerwarteten Lücken entstehen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihre Planung optimal gestalten, worauf Sie achten sollten und welche Best Practices sich bewährt haben.


Strukturierte und lückenlose Zeiträume planen

Eine optimale Planungsgrundlage stellt sicher, dass die Ausbildungszeit nahtlos strukturiert ist. Optimal ist es, die Zeiträume so zu definieren, dass der Endmonat des vorherigen Abschnitts identisch mit dem Anfangsmonat des nächsten Abschnitts ist. Zum Beispiel: 1-5, 5-9. Dadurch werden Leerzeiten vermieden, die durch eine nicht durchgängige Planung entstehen könnten. Eine überlappende Angabe wie 1-3, 1-6, 4-8 wird derzeit nicht empfohlen, da dies zu unerwarteten Lücken in der Planung führen kann. Langfristig ist eine überlappende Planung möglich, aber aktuell noch nicht zuverlässig umsetzbar.


Optimale Wochenanzahl in der Planung

Die Anzahl der Wochen, die in der Wochenanzeige verplant werden sollten, hängt von den Vorgaben der jeweiligen IHK oder des Unternehmens ab. Während einige IHKs 52 Wochen verplant sehen möchten, reichen anderen 26 Wochen. Ein guter Richtwert sind 39-48 Wochen pro Lehrjahr. Hierbei sollten auch Faktoren wie Urlaubsanspruch (gesetzlich 4 Wochen, häufig 6 Wochen), Blockunterrichtszeiten und überbetriebliche Ausbildungsphasen berücksichtigt werden.


Puffer für Blockunterricht berücksichtigen

Während Blockunterrichtszeiten werden keine anderen Lernstationen verplant. Beim Blockunterricht sollte also ein ausreichender Puffer eingeplant werden, da der Algorithmus den Plan nicht anteilig kürzt um unvorhergesehene Verschiebungen oder zusätzliche Anforderungen abzudecken. Der Algorithmus kürzt diesen nicht anteilig, sodass eine bewusste Planung essenziell ist.


Keine parallele Planung bei Blockunterricht oder Urlaub

Gleiches gilt für Urlaubszeiten, die vor der Planung in der Personalakte hinterlegt wurden. So wird sichergestellt, dass Lernphasen nicht mit Abwesenheitszeiten kollidieren.


Berücksichtigung von Urlaub oder überbetriebliche Blocker

Ob für Urlaub und überbetriebliche Blocker ein Puffer eingeplant werden soll, hängt von den Anforderungen des Betriebs ab. Ist es wichtig, dass alle Lernstationen berücksichtigt werden, sollte eine Planung mit Puffer erfolgen.

💡 Urlaub oder Blockunterricht, der nachträglich in die Personalakte eingetragen wird, führt nicht automatisch zu einer Neuplanung der Lernstationen. In diesen Fällen müsste eine manuelle Anpassung erfolgen oder die automatisierte Planung erneut angestoßen werden.


Umgang mit Ausbildungsverkürzungen

Falls eine Verkürzung der Ausbildungszeit bereits feststeht (z. B. aufgrund eines Abiturs in einem kaufmännischen Beruf), wird die Planung entsprechend "abgeschnitten". Sollten Lernstationen aus dem letzten Halbjahr dennoch berücksichtigt werden, muss eine angepasste Grundlage genutzt werden.

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